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UV-Desinfektionsanlagen für keimfreies Wasser ohne Chemie

UV-Desinfektionsanlagen entkeimen Ihr Wasser zuverlässig und ganz ohne Chemikalien. UV-C-Licht macht Bakterien, Viren und Parasiten in Sekundenbruchteilen unschädlich – ideal für Brunnenwasser, Regenwasser und gewerbliche Anwendungen.

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UV-Desinfektionsanlage

Warum ist UV-Desinfektion sinnvoll?

Keime im Wasser sind ein ernstes Gesundheitsrisiko. Besonders Brunnen- und Regenwasser kann Bakterien wie E. coli, Viren oder Parasiten enthalten, die Magen-Darm-Erkrankungen auslösen. Eine Filtration allein hält viele Mikroorganismen nicht zurück – eine UV-Desinfektion macht sie zuverlässig unschädlich.

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Keimfreies Wasser

UV-C-Licht inaktiviert Bakterien, Viren und Parasiten zuverlässig, ohne dass Chemikalien zugesetzt werden. Geschmack, Geruch und Zusammensetzung des Wassers bleiben unverändert.

Umweltfreundlich

UV-Desinfektion verzichtet vollständig auf chemische Zusätze und hinterlässt keine Rückstände im Wasser. Dies schützt sowohl die Umwelt als auch die Gesundheit der Verbraucher.

Keine Überdosierungs- oder Korrosionsgefahr

Anders als bei einer Chlorung kann UV-Licht nicht überdosiert werden. Es entstehen keine Desinfektionsnebenprodukte und keine korrosiven Zusätze im Wasser.

Zuverlässige Desinfektion

Ein UV-Sensor überwacht die Strahlungsintensität dauerhaft. So wissen Sie jederzeit, dass Ihre Anlage wirksam arbeitet – im Haushalt ebenso wie im Gewerbe.

Hygienisch sauberes Wasser

Gegen diese Keime wirkt UV-Desinfektion

Bakterien

Bakterien

Fäkalbakterien wie E. coli und coliforme Keime zeigen eine Verunreinigung an und können Magen-Darm-Erkrankungen und Durchfall auslösen. Die UV-Strahlung schädigt ihr Erbgut, sodass sie sich nicht mehr vermehren können.

Keime

Viren

Viren wie Noro- oder Hepatitis-A-Viren können über verunreinigtes Wasser übertragen werden. UV-C-Licht inaktiviert sie, indem es ihr Erbgut zerstört – sie lösen keine Infektionen mehr aus.

Parasiten

Parasiten

Einzeller wie Giardien und Kryptosporidien sind gegen Chlor sehr widerstandsfähig. Gegenüber UV-Strahlung sind sie dagegen empfindlich – ein großer Vorteil der UV-Desinfektion.

Schimmel

Schimmel & Pilze

Auch Pilzsporen und Hefen werden durch UV-C-Licht inaktiviert. Sie benötigen allerdings eine höhere Bestrahlung als Bakterien – entscheidend ist deshalb eine korrekt ausgelegte Anlage.

Weitere Lösungen

Weitere Keime

Werden in Ihrem Wasser Keime nachgewiesen, legen wir die Anlage auf Ihre Wasserqualität und Durchflussmenge aus. Als Richtwert für Trinkwasser nennt das DVGW-Arbeitsblatt W 294 eine Mindestbestrahlung von 400 J/m².

UV-Entkeimung

So funktioniert eine UV-Desinfektionsanlage

Böckenholt Wasseraufbereitung

1. Vorfiltration

Ein Vorfilter hält Partikel und Schwebstoffe zurück. Sie würden Keime sonst vor dem UV-Licht abschirmen.

2. Bestrahlung

Das Wasser fließt durch eine Bestrahlungskammer und passiert eine UV-C-Lampe. Ihre Strahlung mit 254 nm zerstört das Erbgut der Mikroorganismen.

3. Überwachung

Ein UV-Sensor misst die Strahlungsintensität kontinuierlich. Sinkt sie unter den Sollwert, gibt die Anlage sofort eine Warnmeldung aus.

4. Sofort nutzbar

Das Wasser ist direkt nach der Bestrahlung entkeimt – ohne Einwirkzeit und ohne Zusätze. Geschmack und Geruch bleiben unverändert.

5. Wartung

Einmal im Jahr wird die UV-Lampe getauscht und das Quarzschutzrohr gereinigt. So bleibt die Desinfektionsleistung dauerhaft gesichert.

254 nm

Wellenlänge der UV-C-Strahlung

400 J/m²

Mindestbestrahlung nach DVGW W 294

0

E. coli in 100 ml Trinkwasser erlaubt

1×

UV-Lampenwechsel pro Jahr

UV-Desinfektion

Was Sie vor der Planung wissen sollten

UV-Entkeimungsanlage

Voraussetzungen

Damit UV-Licht zuverlässig wirkt

UV-Strahlung wirkt nur dort, wo sie das Wasser auch durchdringt. Trübungen, Eisen, Mangan oder ein hoher Kalkgehalt mindern die UV-Durchlässigkeit und lagern sich am Quarzschutzrohr der Lampe ab. Keime können dann im Schatten von Partikeln überleben.

Vor jeder Planung steht daher eine Wasseranalyse. Bei Bedarf schalten wir eine Enteisenung und Entmanganung, eine Kiesfilteranlage oder eine Enthärtung vor – so arbeitet die UV-Anlage dauerhaft sicher.

Gesetzliche Vorschriften für Trinkwasser

Richtlinien

Trinkwasserverordnung und DVGW W 294

Die Trinkwasserverordnung schreibt vor, dass in 100 ml Trinkwasser keine E. coli, coliformen Bakterien oder Enterokokken nachweisbar sein dürfen. Das gilt auch für private Brunnen, die Trinkwasser liefern. Wie oft untersucht werden muss, hängt davon ab, wen die Anlage versorgt – im Zweifel gibt das zuständige Gesundheitsamt Auskunft.

Für UV-Desinfektionsanlagen in der Trinkwasseraufbereitung ist das DVGW-Arbeitsblatt W 294 maßgeblich. Es fordert unter anderem eine Mindestbestrahlung von 400 J/m² und die Überwachung per UV-Sensor. Bei Anlagen für Trinkwasser orientieren wir uns an diesen Vorgaben.

Experten für UV-Entkeimung

Hygienisch sauberes Wasser dank moderner UV-Desinfektion

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UV-Desinfektion FAQ

Fragen?
Antworten.

Unser erfahrenes Serviceteam ist jederzeit für Sie da, um Ihre Fragen rund um die Wasseraufbereitung zu beantworten. Wir bieten Ihnen eine umfassende Beratung, um gemeinsam die beste Lösung für Ihre speziellen Anforderungen zu finden und umzusetzen.

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Eine UV-Desinfektionsanlage nutzt ultraviolettes Licht, um Keime im Wasser abzutöten. Das Wasser fließt durch eine Kammer, in der es mit UV-Licht bestrahlt wird, welches die DNA von Bakterien, Viren und Parasiten zerstört. Dadurch verlieren die Keime die Fähigkeit, sich zu vermehren oder Krankheiten zu verursachen.

UV-Desinfektionsanlagen inaktivieren Bakterien wie E. coli und coliforme Keime, Viren sowie Parasiten wie Giardien und Kryptosporidien. Auch Pilzsporen werden erfasst, benötigen aber eine höhere Bestrahlung. Entscheidend ist eine Anlage, die auf Wasserqualität und Durchfluss ausgelegt ist.

Ja, die UV-Entkeimung ist umweltfreundlich, da sie keine Chemikalien verwendet. Sie verändert weder den Geschmack noch die chemische Zusammensetzung des Wassers und hinterlässt keine schädlichen Rückstände, wodurch sie eine nachhaltige und sichere Methode zur Wasseraufbereitung darstellt.

UV-Entkeimungsanlagen sind wartungsarm. Der wichtigste Wartungsschritt ist der regelmäßige Austausch der UV-Lampe, die in der Regel etwa einmal jährlich ersetzt werden muss, um eine optimale Leistung sicherzustellen. Außerdem sollte das Quarzglas der Lampe gereinigt werden, um eine effiziente Strahlung zu gewährleisten.

Ja, eine UV-Desinfektionsanlage ist eine gute Alternative zur Chlordosierung. UV-Strahlung tötet Keime zuverlässig und sofort ab, ohne Chemikalien zu verwenden. Dies beeinträchtigt weder den Geschmack noch den Geruch des Wassers. Allerdings ist eine Chlordosierung besser geeignet, wenn Keime im Leitungssystem vorhanden sind oder dort eine Eintrittsstelle besteht.

Nur eingeschränkt. Eine UV-Anlage inaktiviert Legionellen, die mit dem Wasser durch die Bestrahlungskammer fließen. Legionellen vermehren sich aber vor allem im Warmwassersystem und in Biofilmen der Leitungen – dort wirkt UV-Licht nicht, weil es keine Depotwirkung hat. Bei einem Legionellenbefund im Warmwasser sind deshalb in erster Linie hygienische und thermische Maßnahmen an der Hausinstallation gefragt.

Das Wasser sollte klar und möglichst frei von Eisen, Mangan und Trübstoffen sein, damit die UV-Strahlung es gut durchdringt. Bei hartem Wasser oder erhöhten Eisen- und Mangangehalten empfehlen wir eine Vorbehandlung. Welche Schritte nötig sind, zeigt eine Wasseranalyse.