Wasseraufbereitung – individuell und je nach Bedarf

Wir haben das Know-How und die passenden Anlagen um Ihr Wasser ganz nach Ihren Anforderungen aufzubereiten.

Stille Wasser sind tief. Doch auch in klarem Wasser kann sich viel verbergen. Mit unseren Anlagen sind Sie jederzeit perfekt aufgestellt.

Böckenholt-Anlagen

Die passende Wasseraufbereitungsanlage für Jedermann.

Ob Eisen, Nitrat oder Kalk – mit unseren Anlagen entfernen Sie alle unerwünschten Stoffe aus Ihrem Wasser. Unsere Anlagensysteme bestehen aus einem robusten GFK-Drucktank und sind je nach Funktion mit verschiedenen Filtermaterialien oder Ionenaustauscher-Harzen gefüllt. Die Steuerung der Anlage erfolgt über ein zentrales Steuerungssystem, das abhängig von Zeit oder Wasserdurchfluss die Regeneration der Anlage einleitet. Die verschiedenen Rückspülprogramme sind dabei frei wählbar und je nach Einsatzbedingungen einstellbar.

Unsere Wasseraufbereitungsanlagen in der Übersicht

Wasseraufbereitung – je nach Anforderung

Mit welchen Verfahren
bereiten unsere Anlagen Ihr Wasser auf?

Wasserenthärtung durch das Ionentausch-Verfahren

  1. Die Enthärtungsanlage ist gefüllt mit einem speziellen Enthärtungsharz, das zunächst mit Natriumionen besetzt ist. Nun trifft das Wasser, mit den darin enthaltenen härtebildenden Calcium- und Magnesiumionen, auf das Enthärtungsharz.
  2.  Durch ihre höhere Bindungsstärke verdrängen die Calcium- und Magnesiumionen die Natriumionen und setzten sich an das Enthärtungsharz. Hier findet der Ionenaustausch statt.
  3. Wenn alle Natriumionen abgegeben wurde, ist das Enthärtungsharzes erschöpft. Es muss mit einer Salzlösung regeneriert werden. Durch die Salzlösung gelangt eine erhöhte Konzentration an Natriumionen ins Wasser. Diese verdrängen die Calcium- und Magnesiumionen.
  4. Durch die Salzlösung gelangt eine erhöhte Konzentration an Natriumionen ins Wasser. Diese verdrängen die Calcium- und Magnesiumionen.
  5. Das Enthärtungsharz ist jetzt regeneriert und erneut einsatzbereit. Das für die Regeneration benötigte Wasser, wird ins Abwasser geleitet. Die Anlage ist wieder betriebsbereit.

Natürliche Wasser-Desinfektion durch UV-Strahlen

In unserem Leitungssystemen befinden sich verschiedenste kleine Organismen, sogenannte Mikroorganismen. Die meisten sind gesundheitlich unbedenklich, allerdings können sich auch solche im Wasser befinden, die eine Infektionsgefahr für den menschlichen Körper darstellen. Beispiele sind Keime oder Viren, die insbesondere für Kinder oder Menschen mit einem geschwächten Immunsystem eine Infektionsgefahr darstellen. Eine Möglichkeit unser Trink- und Nutzwasser zuverlässig zu schützen ist die Desinfektion durch UV-Strahlen. Doch wie funktioniert diese Methode?

UV-Strahlen sind energiereiche, elektromagnetische Strahlen aus dem natürlichen Spektrum der Sonnenstrahlung. Mit ihrer Wellenlänge von 254 nm (1 nm entspricht einem millionstel mm) gehören sie zum kurzwelligen und unsichtbaren Licht. Diese Wellenlänge eignet sich besonders zur Entkeimung. Grund dafür ist, dass der Maximalwert des Absorptionsspektrum der DNS im Bereich zwischen 260 und 280 nm liegt – die UV-Strahlung mit ihren 254 nm deckt sich also nahezu mit der Absorptionskurve der DNS. Dies führt dazu, dass eine photochemische Reaktion in der DNS stattfindet, die die Mikroorganismen unschädlich macht und eine weitere Vermehrung unterbindet. Dabei entstehen keinerlei Nebenprodukte, die die Qualität oder den Geschmack des Wassers beeinträchtigen.

Der Einsatz von UV-Strahlung stellt folglich eine natürliche Form der Wasser-Desinfektion dar. Anders als bei chemischen Desinfektionsverfahren bleiben keinerlei Rückstände oder Nebenprodukte im Wasser.  Durch die Installation einer UV-Desinfektionsanlage lässt sich die gesamte Hauswasserversorgung schützen.

Vorteile: 
  • Sofortige und sichere Vernichtung der Mikroorganismen
  • Keine Zugabe von Chemikalien
  • Geruchs- und geschmacksneutral
  • Keine Überdosierung oder Korrosionsgefahr
  • Keine gesonderten Behälter und Lagerkapazität für Chemikalien notwendig

Das Osmose-Prinzip

Um das Prinzip der Umkehrosmose zu verstehen, bietet es sich an zunächst das Verfahren der Osmose zu betrachten. Bei der Osmose werden zwei Lösungen mit unterschiedlicher Ionen-Konzentrationen durch eine semipermeable Membran voneinander getrennt. Diese Membran stellt eine Barriere dar, die aufgrund ihrer molekularen Größe nur für Wassermolekülen durchlässig ist. Aufgrund des natürlichen Bestrebens des Konzentrationsausgleichs, versuchen die Ionen der hochkonzentrierten Seite auf die der niedrigen konzentrierten Seite zu gelangen.

Osmanischer Druck

Hierdurch entsteht ein osmotischer Druck auf der Seite der konzentrierten Lösung. Die Osmose erfolgt so lange, bis die Konzentrationen ausgeglichen sind oder der osmotische Druck die Osmose stoppt.

Umkehrosmose

Bei der Umkehrosmose wird dieses Prinzip umgekehrt: Auf die konzentrierte Lösung wird Druck ausgeübt, der diese auf die andere Seite drückt. Dabei ist die Membran nur für Wassermoleküle durchlässig – größere Moleküle werden abgehalten.

schema-der-osmose